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Bundesweit einmaliger Studiengang Stahl- und Metallbau in Roßwein


Der Studiengang Stahl- und Metallbau an der Hochschule Mittweida (FH) am Standort Roßwein ist bundesweit die inzige Stätte für ein derartiges Hochschulstudium. Absender: Ute Ahner Die große Nachfrage nach Absolventen mit diesem Ausbildungsprofil bleibt trotz der Konjunkturschwäche ungebrochen hoch und steht in keinem Verhältnis zu den niedrigen Zahlen der Studienbewerber. Die sichere Folge dieser Fehlentwicklung ist der Fachkräftemangel, der die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Stahlbauunternehmen einschränken wird.

Es ist daher notwendig, dass die Stahlbauunternehmen, die Berufsberatungsstellen und die Presse auf diese Gefahr hinweisen und Maßnahmen zu deren Beseitigung ergreifen.

Der Vorteil einer Stahl- und Metallbauausbildung auf dem Niveau eines Studienganges -wie dies in Roßwein
angeboten wird- besteht u. a. darin, dass hier ein eigenständiges Grundstudium vorhanden ist. Die Studenten
werden hier von Beginn an mit den Themen der Fachausbildung vertraut gemacht, wodurch die Ausbildung im Hauptstudium zeitlich sinnvoll und praxisorientiert gestaltet werden kann.
Das Stahl- und Metallbaustudium in Roßwein dauert 8 Semester. Der Praxisbezug der Ausbildung wird u. a.
durch das Praktikum im 6. Semester untermauert, bei dem die Studenten Erfahrungen in einem Stahlbaubetrieb oder in einem Ingenieurbüro sammeln. Im 8. Semester wird das Studium nach der Anfertigung einer Diplomarbeit mit dem Grad Diplomingenieur Stahl- und Metallbau (FH) abgeschlossen. Zahlreiche Diplomthemen werden in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen festgelegt und betreut.
Schwerpunkte der Ingenieurausbildung in Roßwein bilden der Stahlbau (Industrie-, Hallen- und Brückenbau),der Metallbau (Fassadenbau, Glasbau und Bauphysik) sowie die Schweißtechnik (optional Schweißfachingenieur EWE). Dabei werden die Absolventen hinsichtlich der Tragwerksplanung und
hinsichtlich der Konstruktion/CAD auf die Belange der Baupraxis intensiv vorbereitet.

Der Studiengang plant die Erweiterung des Studienangebotes hinsichtlich einer Vertiefungsrichtung Projektmanagement für Stahl- und Metallbau. Dadurch wird der Interessentenkreis der Studienbewerber angesprochen, die als Bauleiter
oder Projektleiter arbeiten möchten.

Weiterhin wird gegenwärtig an einer Vereinbarung mit der Fachschule für Technik Roßwein (berufliches
Schulzentrum Döbeln) gearbeitet, die den Absolventen dieser Fachschule den Zugang zum Hochschulstudium im Studiengang Stahl- und Metallbau in ein höheres Semester erlaubt. Zu diesem Zweck wird die Zusammenarbeit hinsichtlich der Abstimmung der Studieninhalte und der Betreuung der Beleg- und Abschlussarbeiten verstärkt.

Zusätzlich bietet der postgraduale Studiengang Stahl- und Metallbau in Roßwein berufstätigen und arbeitslosen Ingenieuren anderer Fachrichtungen die Möglichkeit, innerhalb von 4 Semestern berufsbegleitend einen Abschluss mit dem Grad Diplomingenieur Stahl- und Metallbau (FH) zu erlangen und dadurch ihre Berufschancen zu erweitern.

Um die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region zu intensivieren, wird jährlich ein Schulpraktikum für die
Dauer von 2 Wochen angeboten, in dessen Rahmen den Schülern die Tätigkeit eines Stahl- und Metallbauingenieurs näher gebracht wird. Von diesem Angebot haben im Jahre 2002 z. B. 14 Gymnasiasten aus Colditz Gebrauch gemacht. Dieses Praktikumsangebot soll durch eintägige Veranstaltungen ergänzt werden, bei denen Schulklassen sich Informationen über die Ausbildung und die Einrichtungen an der Hochschule einholen können.


Der Tag der offenen Hochschultür mit individueller Beratung am Standort Roßwein finden am
am 30. Mai statt.

Weitere Informationen sind der Homepage http://www.htwm.de/stahlbau zu entnehmen.

Kontakt unter 034322-48614, 034322-48620, E-mail: rahal@htwm.de

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