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Ein Fall für den Schweißtraktor

: Fronius


Aumayr ist einer der renommiertesten österreichischen Hersteller von Luftleitungssystemen. Für einen Großauftrag zur Lieferung von geschweißten Edelstahl-Luftleitungen entschied sich das Unternehmen zum Kauf eines Schweißtraktors von Fronius. Die Wahl fiel auf den robusten und flexiblen ArcRover 22.

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Der Schweißtraktor ArcRover 22 mit Führungsschienen beim Längsnahtschweißen. (Bilder: Fronius International)

Der Schweißtraktor ArcRover 22 mit Führungsschienen beim Längsnahtschweißen....

Aumayr beschäftigt rund 300 Mitarbeiter an drei Standorten in Österreich und Tschechien. Das 1965 in Linz gegründete Familienunternehmen verfügt mit seinen computergesteuerten Laserschneid- und Stanzmaschinen, servo elektrischen Biegemaschinen und anderen High-Tech-Anlagen über einen top ausgestatteten Maschinenpark für die Metalltechnik. Dies erlaubt es Aumayr auch Luftleitungen herzustellen, bei denen ein konventioneller Lüftungsbauer an seine Grenzen stoßen würde: Anfang 2018 erhielt das Unternehmen einen Großauftrag zur Lieferung von geschweißten Edelstahl-Luftleitungen.

Alternative zum manuellen Schweißen notwendig

Schon bei der Kalkulation des Angebots wurde klar, dass infolge hunderter Laufmeter Schweißnaht und höchsten Qualitätsansprüchen neue Alternativen zum bisher praktizierten manuellen Schweißen notwendig waren. Vor allem mussten Blechstärken bis zu vier Millimeter verzugsfrei und in gleichbleibend hoher Qualität zu teilweise sechs Meter langen, 2,5 Meter hohen und 1,5 Meter breiten Luftleitungskomponenten verschweißt werden. Wesentliche Ziele bei der Produktion der Lüftungskomponenten waren ein mechanisierter Schweißprozess, eine perfekte Schweißnahtqualität bei allen Komponenten sowie eine Kostenoptimierung durch den Wegfall von Nacharbeit und eine höhere Schweißgeschwindigkeit.

„Seit März 2018 haben wir den ArcRover 22 im Einsatz. Die kompakte Bauweise des Schweißfahrwerks und seine Kompatibilität zu den sich schon im Haus befindlichen Fronius Schweißgeräten TPS 5000 CMT und TPS/i 500 waren die primären Gründe für die Anschaffung. Unsere Schweißer schätzen vor allem die Robustheit
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Rund tausend Laufmeter Luftleitungskomponenten wurden von Aumayr geschweißt. Im Bild zu sehen, die noch ungeheizten, sich in Bearbeitung befindenden Bauteile.

Rund tausend Laufmeter Luftleitungskomponenten wurden von Aumayr geschweißt....

und leichte Bedienbarkeit des Schweißtraktors“, erläutert Erwin Kunst, Leiter des Geschäftsfelds Metalltechnik bei Aumayr und fährt fort: „Schon bei den ersten Tests konnten wir eine bessere und vor allem gleichbleibende Qualität der Schweißnähte bei höherer Schweißgeschwindigkeit feststellen. Außerdem ist das Fahrwerk leicht zu montieren und bleibt dank seiner Führungsschienen immer in der Spur.“

Perfektion durch Prozess-Mix

Für die bestmögliche Wurzelerfassung beim Schweißen der rund vier Millimeter dicken Seitenwände der Lüftungskomponenten entschieden sich die Schweißexperten für einen Puls-Prozess mit durchschnittlich 300 Ampere Stromstärke. Dieser gewährleistet die notwendige Wärmeeinbringung. Für das Segmentschweißen der Flanschplatten und Versteifungsrippen in Quer- und Längsrichtung kam der etwas „kältere“ Fronius CMT (Cold Metal Transfer)-Mix-Prozess zum Einsatz. Dieser stimmt das Verhältnis zwischen heißen Puls-Prozesszyklen und kalten CMT-Prozessphasen anwendungsspezifisch ab. Das Ergebnis sind nahezu spritzerfreie Metallverbindungen ohne jeden Verzug.

„Die konstante Fahrgeschwindigkeit des Schweißtraktors in Kombination mit den richtigen Schweißprozessen waren die wesentlichen Faktoren für die hohe und konstant reproduzierbare Qualität der Schweißnähte“, erklärt Kunst. „Letztendlich wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Ein besonderes Dankeschön gebührt den Fronius Schweißexperten, die uns von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite standen. Gemeinsam konnten wir sowohl die Schweißqualität als auch die Produktionszeiten maßgeblich optimieren. In den ArcRover 22
zu investieren war die absolut richtige Entscheidung.“

Der Schweißtraktor ArcRover 22 mit Führungsschienen beim Längsnahtschweißen. (Bilder: Fronius International)
Rund tausend Laufmeter Luftleitungskomponenten wurden von Aumayr geschweißt. Im Bild zu sehen, die noch ungeheizten, sich in Bearbeitung befindenden Bauteile.
Der ArcRover 22 von Fronius überzeugt die Schweißer von Aumayr vor allem durch seine Robustheit und leichte Bedienbarkeit.


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