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Intelligentes Orbitalschweißen

: Orbitalum Tools


Mehr Qualität, Sicherheit und Flexibilität beim Orbitalschweißen verspricht der neue Orbimat 180 SW von Orbitalum Tools durch seine Industrie 4.0-Technologie. Diese intelligente Stromquelle ermöglicht die digitale Vernetzung von Mensch und Maschine. Dadurch verbindet sich der orbitale Schweißprozess mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik und sorgt laut Hersteller für ausgezeichnete Schweißergebnisse, hohe Wirtschaftlichkeit und nachhaltiges Qualitätsmanagement.

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Bedient wird der Orbimat 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller.

Bedient wird der Orbimat 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display...

Über die integrierte LAN und WLAN-Schnittstelle kann der Orbimat 180 SW ins Kundennetzwerk eingebunden werden: Der gesamte Schweißprozess kann so unmittelbar nachverfolgt werden, weil Anwender, Arbeitsvorbereiter und Qualitätssicherer über unterschiedliche Benutzerebenen jederzeit Zugriff auf Projekte und Daten haben. Alle Schweißdaten und -programme jeder einzelnen Schweißung sind lückenlos abruf- und dokumentierbar, können analysiert und für künftige Schweißungen übernommen oder optimiert werden. Produktionsabläufe lassen sich so besser planen, sind außerdem sicherer sowie kosten- und zeitsparender. 4 USB-Anschlüsse eröffnen eine zukunftsorientierte Konnektivität.

Intuitive Bedienung und vielsprachige Menüoberfläche

Bedient wird der Orbimat 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller, wie er aus Premium-Automobilen und aus der Orbimat CA-Baureihe bekannt ist. Die grafikunterstützte, mehrsprachige Menüoberfläche ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung und Parametrierung der Schweißstromquelle. Über Softkeys sind wichtige Befehle direkt aufrufbar. Der neue Orbimat arbeitet mit einem Betriebssystem, das selbst nach abrupten Systemabschaltungen und Stromausfällen, wie sie z. B. auf Baustellen vorkommen, ohne Datenverlust wieder anläuft.

Mehr Qualität und Sicherheit

Mehr Qualität erreicht der Orbimat 180 SW aufgrund der digitalen und präzisen Schweißgasregelung. Diese ermöglicht laut Orbitalum Tools Schweißungen
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Der klappbare Deckel mit Display schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente, den Systemdrucker und den Drehsteller.

Der klappbare Deckel mit Display schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente,...

mit höchster Reinheit bei geringem Gasbedarf, was die Kosten pro Schweißung senkt. Die im Schweißprogramm gespeicherten Gasmengenwerte führen so zu reproduzierbar guten Schweißergebnissen.

Mit der automatischen Rotor-Stopp-Funktion ergibt sich eine höhere Sicherheit. Dazu verfügt der Orbimat 180 SW über eine Motordrehmoment-Kontrolle: Wird der Schweißkopf-Rotor im automatischen Umlauf durch Schwergängigkeit oder durch ein Hindernis am Rotationsvorgang gehindert, stoppt die Stromquelle unmittelbar die Rotorbewegung des Schweißkopfes. Mensch und Maschine werden dadurch besser geschützt und teure Produktionsausfälle durch Ausschuss oder Reparatur vermieden. Gleichzeitig erhöht sich die Lebensdauer des Schweißkopfes.

Kürzere Schweißzyklen und mehr Produktivität

Um die Gasvor- und -nachströmzeiten zu minimieren, hat Orbitalum die Flow-Force-Funktion integriert, die den Schweißprozess bei Verwendung von geschlossenen Schweißköpfen entscheidend verkürzt: Durch die digitale Gassteuerung wird Schutzgas mit sehr hohem Volumenstrom direkt vom Druckminderer in den Schweißkopf geleitet – der unerwünschte Restsauerstoff wird dabei stoßartig ausgespült. Die dadurch reduzierten Vor- und Nachströmzeiten ergeben kürzere Prozesszeiten und somit eine höhere Produktivität und eine erhöhte Einschaltdauer.

Der hohe Volumenstrom in der Nachströmzeit und die optional einstellbare Kühlkreislaufverzögerung
reduzieren die Schweißkopftemperatur – ideal bei hoher Einschaltdauer. So ergibt sich u. a. eine längere Standzeit der Schweißelektrode. Durch die optional einstellbare Permanent-Gas-Funktion wird das Eindringen von Sauerstoff in den Schweißkopf auch während den Nebenzeiten verhindert. Dadurch erreicht das Orbimat-System nahezu anlauffreie Nähte bei gleichzeitig niedrigen Prozesszeiten.

Gutes Handling

Der Orbimat 180 SW besitzt ein praktisches Gehäuse mit seitlich integrierten Tragegriffen. Anschlüsse an der Gerätefront und Rückseite liegen – zurückgesetzt – geschützt vor mechanischen Beschädigungen. Der klappbare Deckel mit Display schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente, den Systemdrucker und den Drehsteller, wenn das Gerät offline ist oder transportiert wird.

Der Orbimat 180 SW arbeitet in einem weiten Eingangsspannungsbereich von 110 V bis 230 V AC 50/60 Hz und kompensiert Netzschwankungen von 90 V bis 260 V AC. Spannungsspitzen werden bis zu 500 V AC ausgeglichen. Der Ausgangsschweißstrom ist mit 180 A für die meisten Anwendungsbereiche ausgelegt. Die Orbimat -Stromquelle erkennt und berücksichtigt automatisch die angeschlossenen Systemkomponenten. Das integrierte Flüssigkeitskühlsystem hält angeschlossene Schweißzangen und -köpfe stabil auf Temperatur.

Bedient wird der Orbimat 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller.
Der klappbare Deckel mit Display schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente, den Systemdrucker und den Drehsteller.
Bedient wird der ORBIMAT 180 SW über das große 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller. Die grafikunterstützte Menüoberfläche ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung und Parametrierung der Schweißstromquelle.


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Bericht in folgenden Kategorien:
Orbitalschweißen, Schweißdatenüberwachung

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Gerade beim Thema „Industrie 4.0“, bei dem es neben der technischen Umsetzung auch auf innovative Geschäftsmodelle, herstellerübergreifende Kooperationen und vertrauensvolle Kunden-Hersteller-Beziehungen ankommt, ist es für den Mittelstand besonders wichtig, sich strategisch richtig aufzustellen und keine proprietäre Einzellösung mit eingeschränktem Mehrwert zu schaffen. Mit diesen Kerngedanken haben sich 2016 zahlreiche innovative mittelständische Unternehmen sowie das Fraunhofer IGCV und der TÜV Süd im Verband Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) zusammengeschlossen, um die Mehrwerte von Industrie 4.0 vom Mittelstand für den Mittelstand umzusetzen. Wie der Verband es schaffen will, die Digitalisierung und Vernetzung im Mittelstand voranzutreiben, verrät uns Projektkoordinator Konstantin Kernschmidt. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
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