Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Neue Hightech-Plattierstation in Ranshofen

: AMAG


Mitte Februar wurde die neu errichtete Plattierstation der AMAG offiziell in Betrieb genommen. Sie ist Bestandteil des Standorterweiterungsprojekts „AMAG 2020“, das mit dem neuen Kaltwalzwerk sowie einer Vielzahl weiterer Finalanlagen einen bedeutenden Meilenstein für die erfolgreiche Zukunft der AMAG setzt.

/xtredimg/2019/Blechtechnik/Ausgabe262/18165/web/01_Plattierstation.jpg
Die neue Plattierstation der AMAG wurde Mitte Februar in Ranshofen in Betrieb benommen.

Die neue Plattierstation der AMAG wurde Mitte Februar in Ranshofen in Betrieb...

Die von der AMAG in Auftrag gegebene Anlage wurde von der Firma Fill als Generalunternehmer gebaut und mit modernster Schweißtechnik der Firma Fronius ausgestattet. An der neuen Plattierstation kommen zwei vollautomatisierte Schweißroboter zum Einsatz, die für hohe und konstante Qualität beim Schweißprozess sorgen. Eine wichtige Neuerung der Anlage stellt die Verarbeitbarkeit von über zwei Meter breitem Material dar.

Die Plattiertechnik kommt schwerpunktmäßig bei der Produktion von Vormaterial, sogenanntem lotplattiertem Material, für Kühler und Wärmetauscher in Fahrzeugen, Gebäuden, Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Lotplattierte Bänder bestehen aus einem Verbund von Aluminiumlegierungen mit unterschiedlichen technologischen Eigenschaften. Die künftige Stoßrichtung der AMAG im Bereich plattierter Werkstoffe geht hin zu korrosionsbeständigen Aluminiumblechen und -bändern unter anderem für die Luftfahrtindustrie. Nach aktuellen Einschätzungen werden in den nächsten 20 Jahren rund 40.000 neue Flugzeuge benötigt.

Die neue Plattierstation der AMAG wurde Mitte Februar in Ranshofen in Betrieb benommen.
Eines der modernsten Walzwerke Europas.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Branche aktuell

Special EuroBLECH

105000.jpg Im Mittelpunkt der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriezweig stehen wegweisende Technologien für die Zukunft der Blechbearbeitung. Gezeigt werden unter anderem hochentwickelte Fertigungsprozesse sowie intelligente Lösungen für eine energieeffiziente Produktion.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Blechtechnik/Ausgabe241/15807/web/Industry_Business_LOGOonWHITE.jpgMittelstand 4.0
Gerade beim Thema „Industrie 4.0“, bei dem es neben der technischen Umsetzung auch auf innovative Geschäftsmodelle, herstellerübergreifende Kooperationen und vertrauensvolle Kunden-Hersteller-Beziehungen ankommt, ist es für den Mittelstand besonders wichtig, sich strategisch richtig aufzustellen und keine proprietäre Einzellösung mit eingeschränktem Mehrwert zu schaffen. Mit diesen Kerngedanken haben sich 2016 zahlreiche innovative mittelständische Unternehmen sowie das Fraunhofer IGCV und der TÜV Süd im Verband Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) zusammengeschlossen, um die Mehrwerte von Industrie 4.0 vom Mittelstand für den Mittelstand umzusetzen. Wie der Verband es schaffen will, die Digitalisierung und Vernetzung im Mittelstand voranzutreiben, verrät uns Projektkoordinator Konstantin Kernschmidt. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren