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Saubere Luft ohne Wärmeverlust

: TEKA


Wo geschweißt, geschliffen oder geschnitten wird, entstehen zwangsläufig gesundheitsgefährdende Rauche und Stäube. Diese sollen direkt und möglichst vollständig entfernt werden. So will es der Gesetzgeber. Das gilt nicht nur für große Produktionsbetriebe, sondern auch für kleinere Reparaturwerkstätten wie die Martin Sicking GmbH. Diese setzt in der Schlosserei für verbesserten Mitarbeiterschutz und mehr Energieersparnis im Winter Absaugtechnik von Teka ein.

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Mitarbeiter Lars Föcking bei der Arbeit am Handplasmaschneidtisch. Partikel werden durch die Untertischabsaugung direkt abgeschieden. Ein Funkenvorabscheider sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Mitarbeiter Lars Föcking bei der Arbeit am Handplasmaschneidtisch. Partikel...

Das Geschäft brummt im münsterländischen Familienbetrieb. Während Traktoren und Bagger zu Wartung und Reparatur vom Hof in die Betriebshallen fahren, rattern schon die nächsten Fahrzeuge auf das Betriebsgelände. Die Instandsetzung von Land- und Baumaschinen in Werkstatt und Schlosserei ist ein wichtiges Standbein, der Verkauf von Landmaschinen, Gartengeräten und Kommunaltechnik ein weiterer Betriebszweig des vor mehr als 60 Jahren gegründeten Unternehmens mit 16 Mitarbeitern. „Gerade zur Erntezeit herrscht Hochbetrieb bei uns. Wenn die Maschinen im Einsatz sind, kommt es zwangsläufig auch zu Ausfällen, welche schnell behoben werden müssen. Unser Vorteil ist, dass wir alle Bereiche unter einem Dach abdecken und bestens ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter im Betrieb haben“, nennt Jan Sicking zwei wichtige Faktoren, um Ausfallzeiten von Maschinen zu vermeiden oder möglichst kurz zu halten.

Mitarbeiter schützen

Moderner Arbeitsschutz gehört für das Unternehmen unbedingt dazu: „Wir wollen unsere Mitarbeiter bei uns im Betrieb halten. Sie sollen sich wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass sie sich keine Gedanken um ihre Gesundheit machen müssen“, betont der 25-Jährgie, der im vergangenen Jahr den Meister als Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik absolviert hat und in den väterlichen Betrieb eingestiegen ist. Daher stellte sich für Vater und Sohn im Rahmen einer Betriebsmodernisierung die Frage, wie Mitarbeiter besser vor Schadstoffen aus der Luft geschützt werden können, ohne die vorhandene Wärme im Winter
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Staub, der nicht in der Luft landet: Blick auf den mit Staub gefüllten Sammelbehälter der EcoCube.

Staub, der nicht in der Luft landet: Blick auf den mit Staub gefüllten Sammelbehälter...

aus der Halle blasen zu müssen.

Anfang 2017 erhielten sie mit der stationären Absaug- und Filteranlage vom Typ EcoCube die passende Antwort. Anders als Schlauchabsaugungen zur Abgasabführung entfernt die moderne Absaug- und Filteranlage von Teka luftgetragene Schadstoffe nicht nur punktgenau, sondern filtert die Schadstoffe aus der Luft und führt die gereinigte Luft bei Bedarf zurück.

Keine Chance für Rauchwaden

Mitarbeiter Michael Brockherde ist in der Schlosserei grade damit beschäftigt, eine Baggerschaufel zu schweißen. Er und seine Kollegen setzen vor allem stark beanspruchte Anbaugeräte wie Pulverisierer oder Frontlader instand. Funken fliegen, Qualm steigt auf. Doch die gräulichen Rauchwaden haben keine Chance, sich in der circa 300 m² großen Schlosserei auszubreiten. Eine Haube an einem sechs Meter langen Absaugarm nimmt sie, wie von den Berufsgenossenschaften empfohlen, direkt an der Entstehungsstelle auf. Über zwei weiteren Handarbeitsplätzen schweben ebenfalls Absaughauben mit an der Wand befestigten Armen, die sich flexibel hin und her bewegen lassen und die beim WIG-, Elektroden oder Schutzgasschweißen entstehenden Rauche aufnehmen. Ein paar Meter weiter entfernt befindet sich eine Untertischabsaugung, die beim Schneiden an einem Handplasmatisch entstehenden schädlichen Partikel absaugt. Über eine Rohrleitung gelangen sie zum Herzen des Systems: der modular aufgebauten EcoCube.

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Große Anbaugeräte wie diese Baggerschaufel werden bei Sicking instand gesetzt. Der Absaugarm kann nah an die zu schweißende Stelle herangeführt und flexibel bewegt werden.

Große Anbaugeräte wie diese Baggerschaufel werden bei Sicking instand gesetzt....

Schnell montiert und einsatzbereit

Die Anlage mit einem maximalen Ventilatorvolumenstrom von 7.000 m³/h lässt sich innerhalb kurzer Zeit montieren und ist Platz sparend in einer Ecke der kleinen Halle untergebracht. Die schadstoffhaltige Luft wird in die Filtersektion geführt. Hier lagern sich die Schadstoffpartikel an der Oberfläche der Nano-Filterpatronen mit einem Abscheidegrad von nahezu 100 Prozent ab, bevor sie automatisch per Druckluftstoß gelöst und im Staubsammelbehälter gesammelt werden.

Die Filteranlage ist vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung mit dem „W3“-Prüfsiegel für die höchste Schweißrauchabscheideklasse ausgezeichnet. Es besagt, dass selbst Rauch- und Staubpartikel von hochlegierten Stählen zu mehr als 99 Prozent aus der Luft gefiltert werden und diese nach dem Reinigungsprozess wieder in den Arbeitsraum zurückgeführt werden darf.

Gereinigte Luft wird zurückgeleitet

„Früher war hier im Winter alles zu. Wenn zwei Schweißer eine Schneide erneuerten, sah man nicht viel. Das ist jetzt mit der Absauganlage nicht mehr der Fall“, beschreibt Jan Sicking die positive Entwicklung. „Die Luft ist deutlich besser geworden“, bestätigt Mitarbeiter Michael Brockherde. Auch das Thema Energieeinsparung war ein wichtiger Punkt für die Entscheidung zugunsten der Anlage. Die gereinigte Luft wird ohne Wärmeverlust zurückgeleitet: „Wir können jetzt im Winter Türen und Tore überwiegend geschlossen halten und behalten die Wärme
in der Halle, ohne schmutzige Luft einatmen zu müssen“, so Brockherde. „Die EcoCube ist für fast alle Aufgabenstellungen im Bereich der Filtration von Rauchen und Stäuben einsetzbar, findet auch in der kleinsten Werkstatt Platz, schont mit ihrer energiesparenden Arbeitsweise den Geldbeutel und ist dank Modulbauweise auch noch zu einem vergleichsweise günstigen Preis zu haben“, zählt Teka-Geschäftsführer Simon Telöken die Vorzüge der Anlage auf.

Mitarbeiter Lars Föcking bei der Arbeit am Handplasmaschneidtisch. Partikel werden durch die Untertischabsaugung direkt abgeschieden. Ein Funkenvorabscheider sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Staub, der nicht in der Luft landet: Blick auf den mit Staub gefüllten Sammelbehälter der EcoCube.
Große Anbaugeräte wie diese Baggerschaufel werden bei Sicking instand gesetzt. Der Absaugarm kann nah an die zu schweißende Stelle herangeführt und flexibel bewegt werden.
Raumlufttechnische Lösung EcoCube: Die Martin Sicking GmbH setzt in der Schlosserei Absaugtechnik von TEKA für verbesserten Mitarbeiterschutz und mehr Energieersparnis im Winter ein.



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Bericht in folgenden Kategorien:
Schweißrauchabsaugung, Absauganlagen

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