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Schweißrauch und Schneidstaub beseitigen

: Kemper


Fachkräftesicherung durch Arbeitsschutz: Vor diesem Hintergrund stellt Kemper ein Absaugtechnik-Portfolio auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN in Düsseldorf vor. Im Mittelpunkt steht die weiterentwickelte Industrie-4.0-Lösung Kemper Connect. Das Internet-of-Things-Konzept (IoT) steuert Absauganlagen und Raumlüftungssysteme autark. Mit VacuFil 125 und Kemper The Slagger zeigt der Hersteller Neuheiten im Bereich der brennerintegrierten Schweißrauchabsaugung und Absaugtische für Schneidanwendungen.

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Kemper feiert in Düsseldorf sein 40-jähriges Bestehen und präsentiert auf dem Messestand seinen Besuchern die gesamte Welt des Arbeitsschutz-Equipments. (Bild: Kemper)

Kemper feiert in Düsseldorf sein 40-jähriges Bestehen und präsentiert auf...

„Betrieben ohne effektiven Arbeitsschutz droht ein Fachkräftemangel: Diesen Trend nehmen wir ganz klar in der Branche wahr“, sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH. Die neue Generation Metallverarbeiter sei für das Thema Gesundheitsschutz viel sensibilisierter als noch vor Jahren. Abseits von Grenzwertvorschriften habe Kemper schon seit der Unternehmensgründung – Kemper feiert seinen 40. Geburtstag auf der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN – für den Nutzen von Arbeitsschutz für die Mitarbeiterbindung geworben. „Vor diesem Hintergrund gewinnt die Absaugtechnik in der Metallverarbeitung stetig an Relevanz.“ Heute geht es dabei nicht mehr nur um die Absaugung von Gefahrstoffen an der Entstehungsstelle, sondern um die Überwachung der gesamten Hallenluft.

Internet of Things für den Arbeitsschutz

Ein Fokus des Messeauftritts ist die Anlagenvernetzung in der Luftreinhaltetechnik. Seit diesem Jahr setzen Betriebe sie in der Praxis ein. Kemper stellt dazu bereits Weiterentwicklungen beim IoT-Konzept Kemper Connect sowie beim zentralen Luftüberwachungs- und Steuerungssystem AirWatch vor. Dieses kommuniziert autark mit den Luftreinhaltesystemen wie dem CleanAirTower und steuert sie. Den Stand-Alone-Turm präsentiert Kemper erstmals auch mit Einwegfilter. Mit einem neuen B2B-Portal können Betriebe die Anlagenkommunikation in der Produktionshalle überwachen und auch weitere IoT-Systeme einbinden.

Mit VacuFil 125 widmet sich Kemper dem Trend der brennerintegrierten Absaugung. Von Schweißern lange als unhandlich verschmäht,
erfährt sie seit kurzer Zeit eine steigende Nachfrage. Die kompakte und mobile Hochvakuum-Absauganlage mit abreinigbarem Filter ist für einen Arbeitsplatz ausgelegt und erfasst dabei große Rauch- und Staubmengen. Das neue Gerät eignet sich für den dauerhaften Einsatz beim Schweißen.

The-Slagger-Absaugtechnik erstmals für Europa

Neben dem Arbeitsschutz-Equipment für Schweißer führt Kemper eine neue Absaugtechnik für thermische Schneidanwendungen ein. Der neue Absaugtisch Kemper The Slagger schafft eine optimale Materialauflage für Bleche, schützt Mitarbeiter in der Produktion vor großen Schneidstaubmengen und reduziert Stillstände für Reinigung oder Wartung. Mittels eines automatischen Austragsystems entsorgt der Absaugtisch die anfallende Schlacke und Kleinteile in einen Container. Neben der Absaugtechnik stellt das Unternehmen auch Trennwandsysteme oder persönliche Schutzausrüstung aus und führt so seine Besucher in die gesamte Welt des Arbeitsschutz-Equipments ein.

Halle 11, Stand F22


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Gerade beim Thema „Industrie 4.0“, bei dem es neben der technischen Umsetzung auch auf innovative Geschäftsmodelle, herstellerübergreifende Kooperationen und vertrauensvolle Kunden-Hersteller-Beziehungen ankommt, ist es für den Mittelstand besonders wichtig, sich strategisch richtig aufzustellen und keine proprietäre Einzellösung mit eingeschränktem Mehrwert zu schaffen. Mit diesen Kerngedanken haben sich 2016 zahlreiche innovative mittelständische Unternehmen sowie das Fraunhofer IGCV und der TÜV Süd im Verband Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) zusammengeschlossen, um die Mehrwerte von Industrie 4.0 vom Mittelstand für den Mittelstand umzusetzen. Wie der Verband es schaffen will, die Digitalisierung und Vernetzung im Mittelstand voranzutreiben, verrät uns Projektkoordinator Konstantin Kernschmidt. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
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