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Vielfältige 3D-Messtechnik

: GOM GmbH


Als Reaktion auf steigende Qualitätsanforderungen bei gleichzeitig kurzen Messzeiten setzen Unternehmen zunehmend automatisierte Mess- und Inspektionslösungen wie die optische 3D-Messmaschine ATOS ScanBox von GOM ein. Darüber hinaus bietet GOM mobile Messsysteme, die fertigungsnah und portabel eingesetzt werden können.

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Die ATOS ScanBox ist nicht ortsgebunden, sondern kann innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgebaut und in Betrieb genommen werden.

Die ATOS ScanBox ist nicht ortsgebunden, sondern kann innerhalb von ein bis...

Bei der ATOS ScanBox laufen die gesamten Mess- und Inspektionsprozesse bis hin zum Prüfbericht automatisiert ab. Wenn der Messablauf einmal abgespeichert wurde, können auch Mitarbeiter ohne messtechnische Vorkenntnisse die Anlage bedienen. Dabei eignen sich die insgesamt neun verschiedenen Modelle der Serie für unterschiedlich große Bauteile. Die Maschine ist nicht ortsgebunden, sondern kann innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Kern aller Messzellen ist ein robotergeführter 3D-Scanner der ATOS-Reihe, mit dem die Bauteile berührungslos und dreidimensional vermessen werden. In der serienmäßigen Softwarelösung Virtueller Messraum (VMR) wird die reale Umgebung der Messzelle nachgebildet, sodass die Bewegungsabläufe während des Messvorgangs virtuell simuliert werden. Dadurch kann der Roboter ohne ein Bedienpanel gesteuert werden. Die Vorbereitung des Mess- und Inspektionsprozesses erfolgt am CAD, ohne dass ein reales Bauteil erforderlich ist.

Die Modelle der ATOS ScanBox sind speziell für die fertigungsnahe Inspektion und Qualitätssicherung entwickelt worden und bereits in zahlreichen Unternehmen im Einsatz, etwa bei Daimler, VW, Rolls Royce, Bosch, Honeywell, Samsung, Automotive Lighting und ZF. Dort erzielen die Messzellen in der industriellen Fertigung einen hohen Durchsatz, da mehr Bauteile in weniger Zeit analysiert werden. Zudem ermöglichen die Messzellen eine hohe Reproduzierbarkeit und damit Prozesssicherheit, da die Mess- und Inspektionsprozesse unabhängig vom Bediener und an verschiedenen Standorten angewandt werden.

Mobile Messtechnik

Aufgrund von immer kürzer werdenden Produktions- und Entwicklungszeiten erfolgt die Inspektion von Werkzeugen, Anlagen und Bauteilen heutzutage bereits
während der laufenden Fertigung. Auf diese Herausforderung der Industrie reagiert GOM mit mobilen und flexiblen Messsystemen, deren Nutzung unmittelbar am Messobjekt erfolgt. Für die Online-Messung und -Bauteilpositionierung stellt GOM ein mobiles, optisches 3D-Messsystem bereit, das eine auf Augmented Reality basierende Zusammenbauanalyse ermöglicht. Mittels dynamischer Referenzierung können sowohl das Bauteil als auch der Sensor frei bewegt werden – unabhängig von Störeinflüssen der Produktionsumgebung. Zudem ermöglicht PONTOS Live die Kombination von optischen mit taktilen Messverfahren.

Für die mobile 3D-Digitalisierung hat GOM die Kompaktklasse der ATOS Reihe entwickelt. ATOS Compact Scan zeichnet sich durch Flexibilität aus: System, Stativ und Notebook finden in einem Reisekoffer Platz und können leicht transportiert werden. Der robuste und präzise Sensor ermöglicht durch seine wechselbaren Messfelder die Digitalisierung und Inspektion von kleinen Bauteilen bis hin zu großen Werkzeugen. Je nach Anforderung kann die Genauigkeit und Auflösung des Sensors flexibel angepasst werden.

Bei der Inspektion von großvolumigen Objekten wie Industrieanlagen ist größtmögliche Flexibilität gefragt – daher stellt GOM mit dem TRITOP System eine Koordinatenmessmaschine bereit, die einzelne 3D-Koordinaten von großvolumigen Objekten schnell und präzise erfasst. Das System wird kabellos und handgeführt angewandt. Die Messauswertung erfolgt unmittelbar am Notebook. Dadurch wird beispielsweise die Passung von Komponenten vor dem Zusammenbau gewährleistet.

Die ATOS ScanBox ist nicht ortsgebunden, sondern kann innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgebaut und in Betrieb genommen werden.
Mobile 3D-Digitalisierung: ATOS Compact Scan zeichnet sich durch Flexibilität aus. System, Stativ und Notebook finden in einem Reisekoffer Platz.


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