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alwitra schweißt automatisiert im MIG-Verfahren

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CLOOS - eine interessante Geschichte seit 1919

14.06.2002: Cloos


Im Jahre 1919 legte Ingenieur Carl Cloos den Grundstein zu einem Unternehmen, das heute weltweit in der metallverarbeitenden Industrie höchste Anerkennung findet. Unter dem Leistungsbegriff "Apparatebau, Maschinen- und Metallwarenfabrik" konzentrierte sich CLOOS in der Anfangsphase auf die Konstruktion und Herstellung von Acetylen-Gaserzeugern und Autogenschweißbrennern.



In den schwierigen Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg waren in hohem Maße Initiative und Engagement gefordert. Nach dem Einstieg in die Elektroschweißtechnik befaßte man sich nun mit der Produktion von Lichtbogen-Schweißtransformatoren in den Leistungsbereichen von 150 bis 500 A Schweißstrom sowie kombinierten Sondergeräten für den Anschluß an Licht- und Kraftstrom.

Wenig später wurde mit der Herstellung von Schweißgleichrichtergeräten begonnen, deren Konstruktion den Unternehmensaufstieg maßgeblich mit einleitete.

Den entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens bildetet jedoch das Jahr 1956, als man der Fachwelt ein neues CO2 - Schutzgasschweißgerät mit der Typenbezeichnung GLA 500 vorstellte.

Diese Anlage besaß als von Erwin Cloos entwickelte Neuheit die sogenannte innere Regelung, wobei mit Hilfe eines stufenlos regelbaren, konstanten Drahtvorschubs eine endlose Drahtelektrode mechanisch gefördert und als Schweißzusatz unter einer Schutzgasabdeckung im Lichtbogen abgeschmolzen wird.

Das teuere Schutzgas Argon, unter dem die damals gebräuchlichen außen geregelten Schweißautomaten arbeiteten, fand durch dieses neue Verfahren Ersatz im besseren und wesentlich kostengünstigeren CO2 -Gas. Damit lieferte CLOOS die grundlegende Alternative zu den bis dahin bekannten Lichtbogen-Schweißverfahren und schuf das Fundament für die moderne MIG/MAG-Schweißtechnik.

In der Folgezeit setzte CLOOS seinen Erfolgskurs mit weiteren technischen Innovationen fort: Anfang der Sechziger Jahre verließ die erste automatische Schweißanlage zum Schweißen von Eisenbahnschwellen das Werk, und etliche andere mechanisierte Großprojekte
in der Entwicklung von Sondervorrichtungen für die Längs- und Rundnahtschweißung wurden realisiert.

Die Siebziger Jahre nahmen ihren Anfang mit dem Bau der ersten geregelten, elektronischen Schweißstromquellen, die mittlerweile zu spritzerarmen, transistorisierten Impulsstromquellen weiterentwickelt wurden. Diese elektronischen Quellen bildeten gleichzeitig die Vorraussetzung für den flexiblen Einsatz von Lichtbogen-Bahnschweißrobotern, mit deren Entwicklung und Fertigung man kurz darauf begann.

Der erste Schritt in diese neue Ära wurde kooperativ vollzogen, indem man sich einem amerikanischen Handlingsroboter-Hersteller anschloß und dessen Handhabungsautomaten die Durchführung bestimmter Schweißaufgaben übertrug. Die in der Robotermechanik gesammelten Erfahrungen wurden dann in die Eigenproduktion der ROMAT-Schweißroboter integriert.

Als erstes Gerät ging ein 5-achsiger Schweißroboter mit Mikroprozessorsteuerung in Produktion, gefolgt von 6-achsigen ROMAT-Systemen mit verschiedenen Arbeitsbereichen.

Heute baut CLOOS Roboteranlagen, die extern bis zu 12 Achsen ausbaufähig sind und durch hohe Flexibilität, Präzision und vielfältigen Programmierkomfort überzeugen.

Seit Anfang der Neunziger Jahre tritt CLOOS als Anbieter schlüsselfertiger High-tech-Schweiß- und Schneidsysteme auf: Roboter und deren Steuerungen, Schweißanlagen und Peripheriekomponenten wie Positionierer, Werkzeuge und Sicherheitseinrichtungen, Mastercontroller, Sensoren und Systeme zur Qualitätsüberwachung liefert das Unternehmen aus einer Hand und übernimmt die Verantwortung für deren Gesamtfunktion.

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