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Echte Multitalente

20.03.2007: Cosytronic


Das Verschweißen unterschiedlichster Bauteile in kürzester Zeit – genau das ist die Stärke der neuen elektromotorischen Schweißpressenfamilie COSYFLEX des Schweißspezialisten und Anlagenbauers COSYTRONIC aus Wissen(D).

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Die vollautomatische COSYFLEX-Fertigungszelle besteht aus Servo-Schweißpresse (mit Elektrodenrevolvern), KUKA-Industrieroboter für das Bauteil-Handling und Miniroboter für die Zuführung kleiner Anbauteile.

Die vollautomatische COSYFLEX-Fertigungszelle besteht aus Servo-Schweißpresse...

Für höchste Fertigungsflexibilität können die neuen Servo-Pressen mit rotierenden 6-fach Elektrodenrevolvern ausgerüstet werden, die blitzschnell – und ohne Werkzeugwechsel – die passende Elektroden-Paarung für die nächste Schweißung bereitstellen. COSYFLEX gibt es als autarke Schweißpresse – für den Einsatz mit Werker und manuellem Bauteil-Handling – oder als vollautomatische Fertigungszelle. Zur Komplettausstattung gehört ein hochpräziser KUKA-Roboter, der für das exakte und schnelle Handling der Bauteile unter der Presse zuständig ist. Abgerundet wird der COSYFLEX-Baukasten durch Peripherie-Module, die auf die jeweilige Anwendung hin optimiert sind.

Elektromotoren wohin man schaut

Herzstück von COSYFLEX ist die elektromotorische Antriebstechnik. Durch sie erfolgen die Zustellbewegungen der oberen Schweißelektrode, der sensorgeregelte Kraftaufbau und das aktive geregelte Nachsetzverhalten ausschließlich mit Hilfe eines Elektromotors, statt mit Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, wie bei konventionellen Pressen. Auch die rotierenden Revolverköpfe, die mit bis zu sechs unterschiedlichen Elektroden bestückt werden können, sind elektromotorisch angetrieben. In kürzester Zeit kann das automatisierte Fertigungssystem eine neue Elektroden-Kombination bei den Revolvern „abrufen“ – immer abgestimmt auf die Bauteile und Fügestellen, die im nächsten Arbeitsschritt per Punkt- oder Buckelschweißen verbunden werden müssen.

Ganz automatisch

Die COSYFLEX-Pressen sind von Haus aus so angelegt, dass sie im Tandem
mit einem Handlingroboter arbeiten können und so problemlos zur vollautomatischen Fertigungszelle aufrüstbar sind. Die Ausladung der Pressen liegt zwischen 600 und 1100 mm. Damit ist genügend Platz, um auch größere Bauteile wie komplette Autotüren oder
-klappen vom Roboter automatisch unter der Presse „durchhandeln“ zu können. Innovative Steuerungstechnik mit Siemens-SPS-Interface sorgt für die harmonische Verknüpfung der Bewegungsabläufe des sechsachsigen KUKA- Roboters mit den Hub- bzw. Elektrodenbewegungen der COSYFLEX-Presse. „Diese Verknüpfung kennt man ja von Roboterzangen – bei Schweißpressen ist sie absolut neu“, unterstreicht Cosytronic-Geschäftsführer Heribert Heinz. „Unsere Presse kann voll als siebte Achse in die Bewegung eines Roboters integriert werden. So können wertvolle Sekunden bei der Taktzeit gewonnen werden.“

Unglaublich flexibel

Der COSYFLEX- Baukasten besticht durch jede Menge Vielfalt. Zur Verfügung stehen die elektromotorischen Pressen mit unterschiedlicher Größe und Leistung (ab 25 kA Schweißstrom und einer Tonne Elektrodenkraft aufwärts). Wahlweise können sie mit einem oder zwei Antriebsköpfen – als COSYFLEX oder COSYFLEX DUO – ausgerüstet werden. Lösungen, bei denen die Presse über ein Schienensystem als x- und y-Achse im Raum verfahrbar ist, garantieren zusätzliche Flexibilität. Als Komplettlösung gibt es die COSYFLEX- Fertigungszelle schlüsselfertig mit allem Drum und Dran: Zum Lieferspektrum gehören – neben Schweißpresse und Roboter – die gesamte Software und Steuerungstechnik, sowie Peripheriekomponenten wie unterschiedliche Elektrodenköpfe oder Greifersysteme, die exakt auf das Verschweißen und Handling abweichender Bauteile ausgelegt sind. Jüngster Zuwachs im Zubehör-Baukasten ist ein handlicher KUKA-Miniroboter, der seitlich an die Presse montiert wird. Er hilft beim Zuführen und Positionieren von Anbauteilen wie Schweißbolzen oder -muttern, kann aber auch fertig geschweißte Baugruppen bis 3 kg greifen und koordiniert ablegen.

COSYFLEX-System-Anwendungen

Ideale
Anwendungen für das innovative COSYFLEX-System existieren u. a. im Automobilbau (OEMs und Zulieferer), wo zunehmend komplexere Bauteil-Paarungen an der Tagesordnung und höchste Qualität der Schweißpunkte gefordert sind. Die ungebremste Modellvielfalt im Autogeschäft führt automatisch zu kleineren Stückzahlen – und damit zum Wunsch nach noch flexibleren Produktions-Tools. „Mit COSYFLEX bieten wir echte Multitalente, die exakt diese Fertigungsflexibilität liefern und auch in anderen Branchen – etwa bei der ‚weißen Ware’ – punkten werden“, so Cosytronic-Chef Heinz.

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