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Kalt – kälter – CMT Advanced

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Schweißzeit mehr als halbiert

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alwitra schweißt automatisiert im MIG-Verfahren

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Prozesssicherheit am laufenden Band

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ESAB Swift Arc Transfer (SAT™)

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Der aktuelle Trend:

11.06.2010: Westfalen


Parallel zum zunehmenden Angebot leistungsstarker Fa-serlaser steigt die Bedeutung der Schutzgase beim Laser-schweißen. Diese Entwicklung ist neu, denn bisher waren Schutzgase beim Schweißen mit Festkörperlasern nur von untergeordneter Bedeutung.

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DI Georg Hopp, Bereich Schweißen und Schneiden, West-falen AG

DI Georg Hopp, Bereich Schweißen und Schneiden, West-falen AG

Die Automobilindustrie verzichtete beim Schweißen verzinkter Bauteile mit dem Stablaser sogar ganz darauf, weil der Oxidationsgrad der Oberflächen auch ohne Schutzgaseinsatz qualitativ ausreichte. Vor allem beim Schweißen von hochlegierten Stählen blieben Schutzgase allerdings unverzichtbar, um die abkühlende Schmelze vor dem Luftsauerstoff zu schützen. Mit der gestiegenen Leistung und der höheren Intensität heutiger Faserlaser wächst ihre Bedeutung jetzt auch bei anderen Werkstoffen wieder. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass herkömmliche Schutzgase wie Kohlendioxid, Stickstoff oder einfach Luft deutlich sichtbare Qualitätseinbußen an den geschweißten Oberflächen nach sich ziehen: Es entstehen Spritzer, unruhige Nähte und häufig wird nicht komplett durchgeschweißt. Umgekehrt zeigen sich unter reinem Argon und Argon-Helium-Gemischen beste Ergebnisse: ein ruhiges Nahtbild, saubere Durchschweißung und glatte Oberflächen.

Je nach Anforderung können die Prozessgase im Laserschweißprozess – und das gilt übrigens auch für das Laserschneiden – dazu beitragen, die Qualität zu verbessern und die Kosten zu senken. Von den Vorteilen dieser Gase und Gasgemische profitieren alle Anwender.

Das Laserhybrid-Verfahren, das die Vorteile von Laserschweißen (Einschweißtiefe) und Lichtbogenschweißen (Überbrücken von Spalten) kombiniert, nimmt stark an Bedeutung zu. Da bei diesem Kombinationsverfahren das Schmelzbad größer ausfällt als beim reinen Laserschweißen, kann der Anwender durch die Wahl des Schutzgases das Fließverhalten des Werkstoffs intensiver beeinflussen als bei anderen Verfahren. Beim Aluminiumschweißen ist der Hybridprozess aufgrund der Rissempfindlichkeit des Werkstoffs inzwischen
unverzichtbar. Versuche im Technikum der Westfalen AG oder auch im Betrieb des Anwenders geben diesem detailliert Aufschluss über Verfahren und Prozessgase, die beim Laserschweißen oder -schneiden für ihn lohnen.
DI Georg Hopp, Bereich Schweißen und Schneiden, West-falen AG
In der Automobilindustrie kommt das Laserschweißen häufig zum Einsatz. Im Bild das Laserschweißen von Stahl mit dem Schutzgas Helium.

Bericht in folgenden Kategorien:
Laserstrahlquellen, Gase, Industriegase aller Art

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