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Neues zum laserunterstützten Plasmaspritzen

17.02.2003


Fraunhofer IWS Dresden auf der Hannover-Messe 2003. Die ständig steigenden Anforderungen an moderne Motoren, Turbinen, Maschinen und Anlagen hinsichtlich Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erfordern die Entwicklung neuer Technologien und Werkstoffe.

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Innenbeschichtung einer Buchse mit dem Verfahren des laserunterstützten Plasmaspritzens

Innenbeschichtung einer Buchse mit dem Verfahren des laserunterstützten Plasmaspritzens

Hierbei stellen heute funktionelle Beschichtungen in einem breiten Einsatzspektrum einen optimalen Bauteilschutz zur Sicherstellung der Funktion und Erhöhung der Lebensdauer dar, welche durch den Grundwerkstoff allein nicht gewährleistet sind.

In diesem Zusammenhang arbeitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden an verschiedenen Beschichtungsverfahren. Das laserunterstützte atmosphärische Plasmaspritzen (LAAPS) stellt dabei eine innovative, leistungsfähige Hybridtechnologie dar. Mit dieser Verfahrenskombination können Vorteile beider Verfahren genutzt werden, um eine technologische Lücke zu schließen. Die hohe Haftfestigkeiten sowie die dichten Schichtstrukturen vom Laser-Pulver-Auftragschweißen sollen dabei ebenso genutzt werden wie die hohe Auftragsrate und die daraus resultierende Effizienz des thermischen Spritzprozesses. Ausgehend von Vorversuchen wurde am IWS ein neuartiger Innenbeschichtungskopf entwickelt, welcher Innenbeschichtungen für Durchmesser > 80 mm ermöglicht. Neben den bereits genannten Vorteilen dieser Verfahrenskombination ist im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit die Einsparung der Substratvorbereitung, welche beim thermischen Spritzen notwendig ist, ein großer Vorteil.

Der Bearbeitungskopf kann an ein 6-Achs-Handlingsystem montiert werden und dringt während des Beschichtungsprozesses immer weiter in das Innere des Bauteils vor. Um mit diesem Verfahren auch 3D-Freiformflächen beschichten zu können, wurde die Möglichkeit einer Off-line-Programmierung geschaffen. Dies ermöglicht, neben dem laufenden Prozess ein Bearbeitungsprogramm zu erstellen. Der Bearbeiter hat dabei die Möglichkeit,
ständig in den Programmerstellungsprozess einzugreifen und bei einer eventuellen Kollisionsgefahr das Programm zu beeinflussen.

Den oben beschriebenen Bearbeitungskopf sowie damit erreichte Ergebnisse präsentiert das IWS auf der Hannover-Messe Industrie vom 7.-12.04.2003 in der Halle 6 auf dem Stand E03.

Besuchen Sie uns auf der Hannover-Messe Industrie 2003 vom 7. - 12.04.2003 auf dem Gemeinschaftsstand "Laser Technology" in Halle 6 Stand E 03.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden
Winterbergstr. 28, 01277 Dresden

Dipl.-Ing. Roman Zieris

Telefon: (0351) 25 83 245

Telefax: (0351) 25 83 300

E-mail: roman.zieris@iws.fraunhofer.de
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Laserschweißmaschinen, Plasmaspritzgeräte

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