Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Internationale Ausbildung in der SZA

Die Schweißtechnische Zentralanstalt (SZA) in Wien ist als Lehrinstitut der Schweiß- und Verbindungstechnik landesweit für die Ausbildung von internationalen Schweißaufsichtspersonen verantwortlich, bietet Kurse und Schweißerprüfungen für SchweißerInnen an und hat ein umfangreiches Kursprogramm für die zerstörungsfreie Prüfung.

SZA_Logo.jpg
Unternehmen sind nach ÖNORM EN 1090 verpflichtet qualifiziertes Personal im Bereich der Schweiß- und Prüftechnik einzusetzen. Die SZA unterstützt Unternehmen, indem sie zeiteffiziente Lehrgänge und Kurse anbietet, die zur Erfüllung der Norm erforderlich sind.

Die internationale Ausbildung von Schweißaufsichtspersonen erfolgt in der SZA nach den international harmonisierten Richtlinien des International Institute of Welding (IIW) und entspricht der nationalen Ausbildung zum/zur SchweißwerkmeisterIn (Anm.: Abschluss mit dem international anerkannten IWS-Diplom und/oder dem SchweißwerkmeisterInnen-Zeugnis). Weiters bietet die SZA, aufbauend auf den IWS-Lehrgang, die Ausbildung zum International Welding Technologist (IWT) an (Anm.: Abschluss mit dem international anerkannten IWT-Diplom und/oder dem SchweißtechnikerInnen-Zeugnis).

Als AbsolventIn einer HTL oder einer technischen Universität besteht die Möglichkeit den Lehrgang International Welding Engineer (IWE) zu besuchen. Dieser Lehrgang wird in zwei Teilen abgehalten. Der Teil 1 schließt mit dem nationalen Zeugnis zum Schweißtechnologen bzw. zur Schweißtechnologin ab. Nach erfolgreichem Abschluss des 2. Teiles erhält man das international anerkannte IWE-Diplom. (Anm: Lehrgang Teil 1: Abschluss mit dem Schweißtechnologen/Schweißtechnologinnen-Zeugnis; Lehrgang Teil 2: Abschluss mit dem international anerkannten IWE-Diplom)

Ausbildungsplätze für Schweißpersonal

Die SZA verfügt über zahlreiche Ausbildungsplätze für Schweißpersonal.
Es werden Kurse im Bereich WIG (Wolframinertgasschweißen), MAG (Metallaktivgasschweißen), Autogenschweißen, E-Handschweißen, MIG (Metallinertgasschweißen), aber auch im Bereich Kunststoffschweißen angeboten. Interessierte Personen können einen Kurs buchen, der je nach Verfahren zwischen 3 Wochen und 6 Wochen dauert (jeweils MO – FR: 7.30 – 16.30 Uhr). Erfahrene SchweißerInnen können in der SZA, als staatlich akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle, ihre Schweißerprüfungen als Erst- oder Verlängerungsprüfung ablegen. Flexibel und kurzfristig werden auch individuelle Schulungen zur Prüfungsvorbereitung angeboten.

Im Fachbereich der zerstörungsfreien Prüfung finden Kurse und Qualifizierungsprüfungen in acht Verfahren in den Stufen 1 und 2 statt. Für die Sichtprüfung (VT) und die Eindringprüfung (PT) gibt es Grundkurse (Stufe 1) mit je 20 Stunden, Aufbaukurse (Stufe 2) mit je 24 Stunden und Kombikurse (Stufe 1 & 2) mit je 40 Stunden. Für die Magnetpulverprüfung (MT), die Durchstrahlungsprüfung (RT), die Ultraschallprüfung (UT), die Wirbelstromprüfung (ET), die Dichtheitsprüfung (LT) und die Thermografie (IR) gibt es Grundkurse und Aufbaukurse.
KursteilnehmerInnen erhalten nach bestandener Prüfung ein international anerkanntes Zertifikat der Österreichischen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (ÖGfZP).

Die ÖNORM EN 1090 fordert zwingend die Durchführung von Sichtprüfungen. Eine Personenzertifizierung im Sinne der ÖNORM EN 473 ist zwar empfehlenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Die SZA bietet für nicht qualifiziertes Personal eine Einführung in die visuelle Prüfung im Bereich der Schweißtechnik an, um den Anforderungen der ÖNORM EN 1090 zu entsprechen. Im 1. Halbjahr 2012 werden zwei eintägige Kurse am 16. April und am 11. Juni abgehalten.

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Sonstiges

Special EuroBLECH

105000.jpg Im Mittelpunkt der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriezweig stehen wegweisende Technologien für die Zukunft der Blechbearbeitung. Gezeigt werden unter anderem hochentwickelte Fertigungsprozesse sowie intelligente Lösungen für eine energieeffiziente Produktion.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Blechtechnik/Ausgabe241/15807/web/Industry_Business_LOGOonWHITE.jpgMittelstand 4.0
Gerade beim Thema „Industrie 4.0“, bei dem es neben der technischen Umsetzung auch auf innovative Geschäftsmodelle, herstellerübergreifende Kooperationen und vertrauensvolle Kunden-Hersteller-Beziehungen ankommt, ist es für den Mittelstand besonders wichtig, sich strategisch richtig aufzustellen und keine proprietäre Einzellösung mit eingeschränktem Mehrwert zu schaffen. Mit diesen Kerngedanken haben sich 2016 zahlreiche innovative mittelständische Unternehmen sowie das Fraunhofer IGCV und der TÜV Süd im Verband Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) zusammengeschlossen, um die Mehrwerte von Industrie 4.0 vom Mittelstand für den Mittelstand umzusetzen. Wie der Verband es schaffen will, die Digitalisierung und Vernetzung im Mittelstand voranzutreiben, verrät uns Projektkoordinator Konstantin Kernschmidt. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren