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Schweißroboter Motoman VS100: Mit sieben Achsen auf engstem Raum

: Yaskawa


Komponenten und Lösungen für automatisierte Füge-, Beschichtungs- und Trennprozesse zeigt Yaskawa zur EuroBLECH. Im Fokus steht dabei neben den Motoman-Robotern für Punkt- und Lichtbogenschweißen, Schneiden und Handling (Materialzuführung) auch Antriebs- und Steuerungstechnik speziell für Metallbearbeitungsmaschinen.

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Ein aktuelles Beispiel für leistungsfähige Schweißroboter von Yaskawa: der 7-achsige Motoman VS100 mit einer Traglast bis zu 110 kg. (Bild: Yaskawa)

Ein aktuelles Beispiel für leistungsfähige Schweißroboter von Yaskawa: der...

Ein aktuelles Beispiel für die leistungsfähigen Schweißroboter von Yaskawa ist der 7-achsige Motoman VS100 mit einer Traglast bis zu 110 kg. Das Modell verfügt über eine zusätzliche Kippachse und bietet einen besonders flexiblen Arbeitsbereich. Er kann nahe an Werkstücken und an anderen Robotern arbeiten und ermöglicht so einen flexiblen und platzsparenden Anlagenaufbau.

Die zusätzliche Achse und der daraus resultierende zusätzliche Freiheitsgrad erlaubt eine Neuausrichtung der Manipulatorenachsen ohne einen Wechsel der Position der Punktschweißzange. Damit kann der Roboter tief in engere Räume eingreifen oder längere lineare Bewegungen ausführen. Die Störkontur des gesamten Manipulators lässt sich durch Programmierung anpassen. Auch dieser Roboter führt die Strategie von Yaskawa weiter, durch Downsizing der Werkzeuge, Erweiterung des Arbeitsbereiches in Richtung Roboterkörper und effiziente Motoren Energie einzusparen.

Error Recovery

Als weiteres Exponat zeigt eine Error Recovery-Anlage, wie sich durch einen definierten Ablauf die Bauteilqualität beim Auftreten von Störungen während des Schweißprozesses sicherstellen lässt. Dazu sind koordinierte bzw. synchrone Bewegungen mit mindestens zwei Schweißrobotern MA2010 sowie ggf. zusätzlichen, externen Achsen nützlich. Integriert ist die Funktion „Error Recovery“, eine Software für DX200 Multi-Roboterzellen. Sie dient zur definierten Erkennung, Behandlung und Nacharbeit von Schweißfehlern, die während der zeitgleichen Abarbeitung mehrerer Prozesse
auftreten können.

Schweißlösungen ab Losgröße 1

Nicht zuletzt illustriert eine weitere Showzelle das CMT-Marking-Verfahren. Dieser Lichtbogenmarkierprozess ermöglicht die Interaktion mit den Messebesuchern durch die automatisierte Herstellung eines kleinen Andenkens in Visitenkartenformat. Die Steuerung erfolgt über einen 21‘‘-Panel-PC von Yaskawa. So kann der Besucher neben dem Firmenlogo von Yaskawa beispielsweise seinen Namen oder einen QR-Code mit einem Link zu Yaskawa-Produkten auf sein Souvenir anbringen lassen – ganz individuell und ab Losgröße 1.

Von der Standardzelle bis zum komplexen System



Das umfassende Yaskawa-Angebot an Motoman-Industrierobotern sowie Antriebs- und Steuerungstechnik ermöglicht technisch einheitliche Gesamtlösungen aus einer Hand – von der Standardzelle bis zum kundenspezifischen, komplexen System. So bieten z. B. die Servoverstärker der Sigma-7-Serie mit EtherCAT- und Profinet-Schnittstelle zahlreiche komfortable Funktionen wie etwa die Vibrationsunterdrückung, die für die metallbe- und -verarbeitende Industrie wichtig ist. Diese innovative Funktion ermöglicht beispielsweise beim Schneiden, Lasern und Abkanten ein exaktes Abfahren der Bahnkurven und dadurch äußerst präzise gefertigte Teile. Das Sigma-7-Portfolio beinhaltet neben den Servomotoren auch Linearachsen.

Halle 13, Stand C196


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Bericht in folgenden Kategorien:
Schweißroboter allgemein, Punktschweißroboter, EuroBLECH

Special EuroBLECH

105000.jpg Im Mittelpunkt der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriezweig stehen wegweisende Technologien für die Zukunft der Blechbearbeitung. Gezeigt werden unter anderem hochentwickelte Fertigungsprozesse sowie intelligente Lösungen für eine energieeffiziente Produktion.
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Gerade beim Thema „Industrie 4.0“, bei dem es neben der technischen Umsetzung auch auf innovative Geschäftsmodelle, herstellerübergreifende Kooperationen und vertrauensvolle Kunden-Hersteller-Beziehungen ankommt, ist es für den Mittelstand besonders wichtig, sich strategisch richtig aufzustellen und keine proprietäre Einzellösung mit eingeschränktem Mehrwert zu schaffen. Mit diesen Kerngedanken haben sich 2016 zahlreiche innovative mittelständische Unternehmen sowie das Fraunhofer IGCV und der TÜV Süd im Verband Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) zusammengeschlossen, um die Mehrwerte von Industrie 4.0 vom Mittelstand für den Mittelstand umzusetzen. Wie der Verband es schaffen will, die Digitalisierung und Vernetzung im Mittelstand voranzutreiben, verrät uns Projektkoordinator Konstantin Kernschmidt. Das Gespräch führte Ing. Norbert Novotny, x-technik
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