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Schweißroboteranlage: Stark kompakt

: igm


Das ist das igm-Leitmotiv auf der EuroBLECH in Hannover. Roboteranlagen für die schwere Schweißanwendung auf möglichst kleiner Grundfläche aufzubauen und dabei immer noch höchste Flexibilität zu gewährleisten, steht im Fokus.

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Diese Anlagenkombination wird unter anderem auf der Messe zu sehen sein.

Diese Anlagenkombination wird unter anderem auf der Messe zu sehen sein.

Die präsentierte Maschine bietet auf etwas mehr als 30 m² eine vollständige Lösung für Werkstücke bis zu 3.000 kg, die rundum zugänglich sind und ohne Umspannen geschweißt werden können. Erreicht wird das durch den L-Manipulator, der mit einer Hohlwelle in der Planscheibe ausgeführt ist. Damit kann der Roboter auch von der Hinterseite tiefliegende Nähte erreichen, wie sie beispielsweise an Bagger-Unterwagen vorkommen.

Der Arbeitsbereich des Roboters wird durch eine Drehsäule mit Quer- und Höhenfahrwerk wesentlich vergrößert. Auch hier kommt wieder das Konzept „stark kompakt“ zum Tragen: das Höhenfahrwerk ist teleskopierbar ausgeführt, d. h. großer Hub bei geringen Hauptabmessungen. In der gezeigten Ausführung werden 1.000 mm an Bauhöhe eingespart. Ein wichtiger Punkt, wenn die Hallenhöhe begrenzt ist.

Robotersteuerung mit Programmierhandgerät

Als Schlüsselelement des RCE Steuerungssystems erlaubt das Programmierhandgerät K6 den Zugang zu allen Steuerungsfunktionen. Das leichte PHG beinhaltete einen 8.4” Touchscreen und an der Rückseite einen USB-Anschluss für mobile Datenspeicher. Der robuste Joystick ist seitlich am Gehäuse montiert und ermöglicht das schnelle und einfache Bewegen des Roboters. Die Steuerung im Schaltschrank läuft unter Windows embedded und Linux embedded. Die Übertragung der sicheren Prozessdaten zwischen den einzelnen Einheiten erfolgt über den Kommunikationslayer
Safety over EtherCAT (FSoE).

Online-Nahtverfolgung und Visualisierung

Die integrierte Laserkamera iCAM führt den Schweißbrenner in der Fuge und kompensiert online die durch Toleranzen und Wärmeverzug bedingten Lage- und Konturabweichungen. Die gezeigte Ausführung bietet eine Sichttiefe von 50 mm bei einer mittleren Auflösung von 0,07 mm.

Das i4i Visualisierungssystem stellt eine Vielzahl an Visualisierungen und Reports über den Status der Roboteranlage zur Verfügung. Es kann über eine offene SPS-Schnittstelle leicht mit der Maschine verknüpft werden und erlaubt die Integration von unterschiedlichen Endgeräten. i4i wird während der Inbetriebnahme der Roboteranlage maßgeschneidert konfiguriert. Die Standardfunktionen bleiben dabei unverändert. Die komplette Visualisierung kann auf einem PC, Mobiltelefon oder am Tablet im gleichen Netzwerk dargestellt werden.

Halle 13, Stand A36

Diese Anlagenkombination wird unter anderem auf der Messe zu sehen sein.



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